2 Antworten auf „M-Audio BX5 D2 Aktiver Bi-Amping Studiomonitore und PC-Lautsprecher (70-Watt, 1 Paar)“

  1. 53 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich

    Aus Sicht eines Musikers, 11. Juli 2013

    Von Thomas D. (Freiburg) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: M-Audio BX5 D2 Aktiver Bi-Amping Studiomonitore und PC-Lautsprecher (70-Watt, 1 Paar) (Elektronik)

    Zuvor: Die fünf Sterne-Wertung für die Monitore ergibt sich aus einer Kombination von meiner Beurteilung der Klangqualität und dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Und alles andere als fünf Sterne wäre ganz klar untertrieben, zumindest aus meiner Sicht.Seit mittlerweile etwa 25 Jahren mache ich nun schon Musik, habe an verschiedenen Hochschulen Musik studiert und fühle mich in verschiedensten Stilistiken zuhause, von Rock, Pop, Jazz über Blues, Soul, und natürlich ganz besonders Klassik. Privat höre ich überdies häufig elektronische Musik und ab und zu sogar verschiedene Metal-Genres. Insofern stelle ich an einen Monitor, zumal sich Nahfeldmonitore ja in erster Linie dazu eignen sollen, den eigenen Mix abzuhören (Stichwort: Klangneutralität) und für andere Anlagen gut anhörbar zu machen, die Anforderung, in all diesen Genres eine gute Figur zu machen.Die bx5 kosten – je nach Quelle – zwischen 150 und 200 Euro. Und ich behaupte nun einfach einmal frei heraus, mit der Erfahrung eines über zwei Jahrzehnte lang geschulten Gehörs: Für dieses Geld geht nicht mehr. Die von mir getesteten Monitore waren KRK Rokit 5 (2. Generation), Presonus Eris E5, irgendwas günstiges von Wharfedale (fiel schon sehr früh aus der Wertungsliste – das war gar nix) und eben diese M-Audio bx5 D2. Dass die M-Audio zum Mixen nicht geeignet sind, kann ich so nicht bestätigen. Man sollte anfangs ohnehin jeden Monitor erst kennen lernen, insbesondere in der spezifischen Abmischumgebung. Im direkten Vergleich ergaben sich für mich allerdings folgende Erkenntnisse: Der Presonus hatte einen sehr präzisen Tiefen- und Tiefmittenbereich, allerdings das für diese Größe doch recht typische Mittenloch. Stimmen, akustische Instrumente wie Geigen und Gitarren, aber auch Snare-Drums wirkten relativ „weit weg“. Ansonsten war der Presonus gut zu hören, besonders sein Volumen beeindruckte. Der KRK hatte vielleicht die linearste Wiedergabe. Zum reinen Abmischen eignet er sich vermutlich am besten – kostet aber fast das doppelte wie der M-Audio. Und hier nun kommt mein Favorit ins Spiel: Die bx5 haben den so typischen Mittenknick eben NICHT – sprich: Stimmen, Snare, Gitarren, alles springt einem frontal ins Gesicht. Auch im höherpreisigen Segment (Adam, Genelec etc.) habe ich selten so eine präsenz im Hochmittenbereich gehört. Der Tiefmittenbereich ist da, wenn auch nicht zu ausgeprägt, das Bassfundament reicht mir persönlich zum gelegentlichen Abmischen völlig aus, ein zusätzlicher Subwoofer ist bei 5-Zöllern jedoch generell kein Fehler (dies gilt allerdings auch für die Konkurrenz. Bei 5-Zoll-Tieftönern ist realistisch bei 70hz einfach Feierabend, da kann man machen, was man will). Und die Höhen: Unangestrengt, präzise, klar.Für mich ist der M-Audio bx5 D2 in seinem Preissegment der eindeutige Sieger. Noch einmal: Wir sprechen hier von einem Preisbereich gerade einmal etwa 50% höher als Standard-Bose-Computerboxen (uärgs!!) und befinden uns zumindest in der gehobenen Homestudio-Klasse, nicht weit entfernt von der 500€-Liga, subjektiv gesprochen. (By the way hatte ich auch schon ein Paar 1500€-Adam-Monitore vor der Nase, bei denen ich mir nur noch dachte „mach doch mal den Schleier weg!“ – überall gibt’s anscheinend Ausreißer, auch bei sehr renommierten Firmen aus dem Profi-Bereich)Ganz klare Kaufempfehlung nicht nur für Einsteiger, sondern auch für anspruchsvolle Hörer – und begrenzt auch, wie gesagt, im Homerecordingbereich.

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  2. 21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich

    Sind ihr Geld wert aber…, 4. Juli 2012

    Von NickyNikon (Heidelberg) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: M-Audio BX5 D2 Aktiver Bi-Amping Studiomonitore und PC-Lautsprecher (70-Watt, 1 Paar) (Elektronik)

    Hatte diese Aktiven Monitore als Keyboard-Lautsprecher im Home Studio gemünzt.Für den Preis dachte ich macht man nichts falsch.Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend und das Design finde ich auch sehr gelungen.Was an einem Studio-Monitor aber Hauptsächlich interessant sein sollte ist eben ein möglichst neutrales Klangbildund gerade da scheiden sich die Geister. Etwas zu viel Höhen und etwas zu wenig Ton. Genau die sauberen Mitten fehlen der Box, dadurch neigt sie zu einem leicht „nasalen“ Klangbild. Kann man im Studio nicht gebrauchen.Für die kleine Größe aber eine sehr schöne Box die denn ein oder anderen als PC-Lautsprecher oder kleine Hifi-Anlage durchaus zufrieden stellt. Aber nicht als Monitor-Box!Nun muss ich wohl doch ein bisschen tiefer in die Tasche greifen!

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